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Nachrichten
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Pferdesport und -tourismus in der Region vor dem aus? |
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Im Juni endete in Neuenhagen das 5-monatige Projekt ”Interessengemeinschaft Pferdesport und -tourismus, unterstützt vom Europäischen Sozialfond. Ziel war die wirtschaftliche Förderung der Pferdehöfe auf dem Gebiet rund um die Galopprennbahn zwischen Hoppegarten und Strausberg. In diesem Zusammenhang wurde, in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Märkisch Oderland, ein monatlicher Stammtisch der Pferdehof-Inhaber ins Leben gerufen. Er diente dem gegenseitigen Kennenlernen innerhalb der Branche, der Bildung sinnvoller Kooperationen sowie der Vorbereitung gemeinsamer Marketingmaßnahmen und Aktivitäten. Der Höhepunkt war eine gemeinsame Präsentationsveranstaltung an einem Renntag auf der Galopprennbahn Hoppegarten am 08. Mai. Neben den Pferderennen zeigten mehr als 200 Teilnehmer der umliegenden Pferdehöfe mit insgesamt 52 Pferden ihr Können bei Ponyrennen, Quadrille, Trailvorführungen, Rittershow, Tölten, Schmiedearbeiten u.v.m. Weitere Ergebnisse des Projektes sind ein regionaler Veranstaltungskalender rund ums Pferd für das Jahr 2004, eine Broschüre der Pferdesportanbieter der Region sowie zahlreiche Veröffentlichungen in lokalen und regionalen Zeitungen. Erfreulicher Erfolg ist die Erhöhung des Publikumsverkehrs auf vielen Pferdehöfen. Durch die gezielte Öffentlichkeitsarbeit wurden höhere Zuschauerzahlen bei Veranstaltungen registriert und es konnten vielfach Reitunterricht, Reiturlaub, Kremserfahrten, Pensionspferde, eine Fernseh-Reportage sowie sogar Praktika und Ausbildungsplätze vermittelt werden. Die Erfahrungen innerhalb dieser aber auch anderer Interessengemeinschaften im Bundesgebiet haben jedoch gezeigt, dass den Pferdehof-Inhabern mangels finanzieller und zeitlicher Möglichkeiten die Voraussetzungen fehlen, um aus eigener Kraft ein strukturiertes regionales Marketing zu betreiben. Bedauerlicher Weise stehen in der Region, nach bisherigen Recherchen, keine weiteren Mittel zur personellen Finanzierung zur Verfügung. Aus diesem Grunde sind weitere geplante Aktionen der Interessengemeinschaft zur Erhöhung der Attraktivität gegenüber konkurrierenden Regionen in Gefahr. Dem entgegen zu wirken stellt ein Aufgabenfeld für unsere Politiker dar, um die bisher erreichten Erfolge in diesem Sektor der touristischen Entwicklung nicht wieder im Märkischen Sand versickern zu lassen. |
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