Die Reiterkarte in großer Version Der Stobber – ein zentrales Fließgewässer im Naturpark hat hier seine Quellen und wird Ihnen auf Ihrem Weg durch die Märkische Schweiz noch mehrmals begegnen. Auf der westlichen Seite des Roten Luches kann die Gleisanlage der Regionalbahn nicht überquert werden. Deshalb reiten Sie zum Übergang Nähe Garzau, und später dann über Werder zurück.
Nachdem Sie das südliche Rote Luch erreicht haben, geht es in Richtung Norden am Stobber entlang und später in den Müncheberger Stadtforst. Sie kommen nach Schlagenthin und Dahmsdorf. Dort können Sie bei der „Kräuterfee“ Habondia eine Einführung in Kräuterkunde, Spinnen und Filzen erleben. Auf dem Galgenberghof übernachten Sie nach rund 40 km und genießen im Gästehaus den Abend. Am nächsten Tag verlassen Sie das Gehöft in Richtung Münchehofe. Kurz hinter Dahmsdorf genießen Sie auf einer „Märkischen Passhöhe“ (75,7 m ü. NN) eine herrliche Aussicht auf die grandiose Landschaft der Märkischen Schweiz.
Weiter geht es durch Münchehofe nach Hermersdorf und zur Eichendorfer Mühle. Hier reiten Sie über die Hofanlage der Wassermühle aus dem Jahre 1466, die heute eine moderne Anlage mit Wasserkraft zur Stromerzeugung beherbergt und bewegen sich auf hufschonendem, federnden Boden am Dolgensee, Kesselsee und Lettinsee entlang. Mensch und Tier können sich auch hier an geeigneten Stellen im See erfrischen. Am nördlichen Ufer des Lettinsees angekommen, haben Sie die Wahl eines Abstechers nach Altfriedland – einem alten Fischerdorf umgeben von Teichen und Seen. Besondere Vorsicht ist bei der Überquerung der Bundesstasse 167 geboten!
Das „Lange Haus“ – ein kleines Heimatmuseum oder die Klosterruine der Zisterzienserinnen (12. Jhdt) mit Klosterladen in Altfriedland sind einen Besuch wert. Auf dem Aussichtsturm am Kietzer Teich kann die artenreiche Vogelwelt beobachtet werden. Zehntausende Saat- und Blessgänse machen hier im Herbst Rast. Mit etwas Glück ist der See- oder Fischadler bei der Jagd zu sehen.
Ihr Weg führt Sie von Karlsdorf (mit einer hervorragenden Fischräucherei bei der Lapnower Mühle) durch das Ringenwalder Waldgebiet zum Batzlower Mühlenfließ und dann in nordwestlicher Richtung zu den Batzlower Teichen. Am Weg gelegen ist eine kleine Web- und Filzwerkstatt – der „Urticahof“, die besichtigt werden kann.
Später reiten Sie westlich um Batzlow entlang eines alten Feldweges zurück nach Ihlow. Etwa 100 km Märkische Schweiz liegen nun hinter Ihnen. Und auch der Wanderreiter bringt der Märkischen Schweiz ein Stück seiner Identität zurück. Denn Pferde brechen nicht, wie z. B. Autos, den Zauber einer Landschaft, sie verstärken ihn.
Sie sollten sich vor geplanten Besichtigungen, Rasten oder Übernachtungen unbedingt anmelden.
Zur Orientierung im Gelände empfehlen wir die Wanderkarte 1:25.000 Region Märkische Schweiz.
Die Naturwacht führt Sie gern auch zu Pferd in Gruppen durch den Naturpark (Voranmeldung erforderlich).
Infos:
Wanderreiten Achim Scout -Tel. 0172-9573157
Landhaus Ihlow -Tel. 033437-89944
Urticahof Batzlow -Tel. 033437-89695
Naturwacht im Naturpark Märkische Schweiz 0175/7213070
Fremdenverkehrsamt Märkische Schweiz o33433 / 575 00
www.maerkische-schweiz.de
(Quelle: LAG Märkische Schweiz e.V.)
Angebot vom Naturpark Märkische Schweiz:
Start in Pritzhagen, Gestüt Senftleben, am 21. Juni 2008, 10 Uhr
Distanz: 35 km
Teilnehmerzahl: 6 - 8 Personen
Preis: 25 Euro je Person
Buchung: bis 01. Juni 2008 bei der Naturparkwacht Märkische Schweiz
Tel./Fax: 033433/6063 oder 0175/7213070 oder email: maerkischeschweiz@naturwacht.de
Hinweis: Anreise am 20. Juni und Abreise am 22. Juni 2008 möglich.
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